Informationen zur Gewebeübersendung im Zentrum für Pathologie Allgäu (ZFPA)
Leitfaden für Probenversand
Eine präzise Diagnostik beginnt mit der optimalen Vorbereitung. Bitte beachten Sie folgende Standards, um Verzögerungen oder Qualitätsverluste zu vermeiden:
1. Sicherer Versand & Kennzeichnung
- Verpackung: Gefäße fest verschließen. Postversand nach UN3373 (3-Komponenten-System: Primärgefäß, Sekundärverpackung, starre Außenhülle).
- Identifikation: Jedes Gefäß zwingend mit Name und Geburtsdatum beschriften. Bei Mehrfachproben bitte fortlaufend analog zum Begleitschein nummerieren.
2. Vollständige Begleitunterlagen
Für einen reibungslosen Ablauf benötigen wir auf dem Begleitschein:
- Patientendaten & Versicherungsstatus (GKV: Muster 10 / PKV: Adresse).
- Angaben zum Auftraggeber & zum Untersuchungsgut (Art, Fixierung).
- Klinische Angaben: Fragestellung, Vorbefunde und Verdachtsdiagnose.
3. Fixierung (Histologie)
- Standard: 4% neutral gepuffertes Formalin (wichtig für die Molekularpathologie/DNA-Erhalt).
- Verhältnis: Gewebe zu Formalin mindestens 1:5 bis 1:10.
- Großpräparate: Umgehende Abgabe zur Vermeidung von Autolyse.
4. Zytologie
- Flüssigkeiten: (Ergüsse, Spülproben) frisch und unfixiert einsenden.
- Urin: Im Verhältnis 1:2 mit 50% Alkohol fixieren (bitte vermerken).
- Lagerung: Sofortige Übergabe. Falls nicht möglich (Wochenende): Kühlschranklagerung, nicht bei Raumtemperatur.
Hinweis: Eine fehlerhafte Präanalytik (z. B. mangelnde Fixierung) schränkt die Beurteilbarkeit ein oder macht eine Diagnose unmöglich.
Fragen zur Präanalytik? Wir beraten Sie gerne: 0831 530 - 2164.





